Mai 172012
 

Die Situation ist bekannt: Der Beamer ist aufgebaut und angeschaltet, die Schüler schauen interessiert in Richtung Projektionsfläche. Es soll jedoch noch nicht sofort losgehen mit dem spannenden Kurzfilm, der Animation oder dem interaktiven Lernspiel… Nein, erst soll noch die Klasse begrüßt werden, und vielleicht noch dem kleine Max aus der dritten Reihe ein Geburtstagsständchen gesungen werden. Kurz: Das Beamer-Bild stört. Vielleicht soll auch bloß das Whiteboard kurz ausgestellt werden?

Lösung 1: Beamer oder Whiteboard ausschalten. Ja, das geht, aber je nach Bauart braucht der Beamer dann auch wieder ein paar Sekunden zum Warmwerden. Und mit einem bisschen Pech vergisst der angeschlossene Laptop inzwischen, wie das mit dem Bild-auf-Beamer-Ausgeben genau funktioniert hat.

Lösung 2: Gegenstände vor den Beamer stellen. Nicht immer praktikabel – und manche Gegenstände brennen auch.

Lösung 3:
Blackscreen. Die Software mit einer einzigen Funktion – den Bildschirminhalt ausblenden, und durch ein schwarzes Bild ersetzen. Ja, mit einfachen Windowsfunktionen komme ich zum selben Ergebnis. Das ist aber gar nicht der Punkt dieses Programms; es soll eben noch einfacher sein. Noch unabhängiger vom verwendeten Gerät. Noch sicherer.

Blackscreen
ist die Lösung für dieses eine Anwendungsszenario – Lehrersoftware mit nur einem Zweck.

Installation: Die Desktop-Verknüpfung wird vom Installations-Programm automatisch erstellt. Je nach Nutzergewohnheiten kann die Verknüpfung in die Taskbar/Schnellstart-Leiste verschoben werden.

Bei Problemen mit der Installation: Das Installationsprogramm als “Administrator” ausführen (Rechtsklick auf das Programm – “Als Administrator ausführen” wählen) oder das Programm-Paket ohne Installer herunterladen.

Kosten: Gratis.

Download mit Installer
Download ohne Installer


Bei Problemen mit der Software würde ich mich über eine kurze Rückmeldung freuen – natürlich auch, falls die Software ihren Zweck genau erfüllt.

Mai 012012
 

Christine Grieser-Kindel, Roswitha Henseler und Stefan Möller: Method Guide (1 und 2)

Es ist Zeit für Buchempfehlungen – auch wenn ich damit wahrscheinlich größtenteils Säulen nach Athen trage (wie Heinz Erhard so richtig sagte).

Die zwei Methoden-Handbücher für handlungsorientierten, modernen, offenen Englischunterricht nehme ich immer wieder gern in die Hand.
Beide toll, jedes sein Geld wert: Methode Guides zum Englischunterricht. Haufenweise nette, brauchbare Ideen. Schüleraktivierend, und trotzdem volksnah geschrieben. Also so, dass die Hefte tatsächlich brauchbar sind – ohne dass ein Fremdwörterduden auf dem Schreibtisch stehen muss, weil das Latinum mittlerweile schon richtig lange her ist.

Besser wäre es noch, wenn die zwei Büchlein auch als e-Book erhältlich wären, aber irgendetwas ist ja bekanntlich immer.

Apr 152012
 

… könnte eine Schule vielleicht ein paar von den neuen Apple TVs anschaffen.

… könnte jeder Lehrer ein Arbeits-iPad3 bekommen.

… könnte dieses iPad dann drahtlos mit dem im Klassenzimmer hängenden Beamer verbunden werden.

… könnte die Technik etwas cooler daherkommen, als die momentane kabelgebundene Lösung.

Ja, es ist schon toll, dass ich mein iPad1 per Kabel an den Beamer hängen kann. Aber die Entwicklung geht schon wieder weiter – und es geht schon wieder toller.

Feb 232012
 

Neugierig war ich ja schon, und tatsächlich war iBooks Author einer der Hauptgründe für mich, auch MacOs 10.7 zu upgraden. Hier ist es also, der neue Meilenstein im Bereich Unterricht von Apple:
iBooks Author

Die Programm-Oberfläche erinnert stark an Word, Pages, OpenOffice, oder eben jede andere beliebige Textverarbeitung. Etwas simpler kommt die Software daher, aber letztlich ist hier das Produkt ja auch klar: Ein Buch soll herauskommen, nicht Visitenkarten, Poster oder Schulaufgaben-Angabenblätter.

Die Einarbeitung geht schnell, schon nach ein paar Minuten hat man die ersten Zeilen und Bilder eingefügt. Der Export als .pdf-Datei geht schnell und einfach, der Text kann ebenfalls einfach exportiert werden; vorgesehen ist jedoch, dass das fertige Produkt in den iBooks-Store wandert.

Von dort aus, so die Idee hinter der Software, können Millionen und Milliarden von Schülern das selbsterstellte Mathematik-Übungsbuch – oder Kunden den Historienroman – kaufen.

Solche Bücher gibt es bereits einige – multimedial toll aufbereitet, nutzen sie als “iBook 2.0″ viele Möglichkeiten des Mediums iPad: Animationen, Filme, Audiodateien. Leser können sich Notizen zu den Büchern machen, und diese digital speichern. Auf meinem iPad 1 ruckelt es teilweise ein bisschen arg dahin, aber auf einem iPad 2 ist das Erlebnis sehr flüssig.

Ja, eine nette Idee. Zumal hier Autoren wohl finanziell deutlich besser wegkommen als im herkömmlichen Schulbuchhandel. Wenn, ja wenn…

* Wenn sie das Marketing selbst übernehmen.
* Wenn sie es schaffen, dass ihr Schulbuch vom Kultusministerium wohlwollend geprüft wird.
* Wenn das Ganze nicht an Raubkopien zugrunde geht.

Was bleibt, ist ein weiterer möglicher Einstiegspunkt in das Großthema “freie Bildung”, das vielleicht wirklich irgendwann wahr wird.

Feb 222012
 
Unterricht mit iPad - Erfahrungsbericht

Nach 20 Monaten Unterricht mit iPad ist es an der Zeit, ein erstes Fazit zusammenzustellen: Was hat funktioniert gut, und was nicht? Die positive Seite: 1.) Akkulaufzeit. Das Gerät kommt immer noch locker durch einen Schultag mit Nachmittagsunterricht – der Akku hält sich also deutlich besser als der in meinem letzten Laptop. 2.) Gewicht. Ja, [...]

Feb 212012
 

Schule strengt an. Für alle Beteiligten – für Lehrer wie für Schüler – ist das nichts überwältigend Neues. Aber, mal so unter uns: Jede andere Tätigkeit istnauch anstrengend, und trotzdem wird der Jahresurlaub nicht so sehr herbeigesehnt. Es gilt also, an den Bedingungsfaktoren für Stress anzusetzen, diese zu erkennen und die Belastung in der unmittelbaren [...]

Jan 112012
 

Ja, es tut wahrscheinlich sowieso jeder immer wieder, ich ja auch – aber es hat gestern einfach zu viel Spaß gemacht… Also schreibe ich doch schnell darüber, oder skizziere wenigstens schnell den Unterricht: 1) Schaffung eines situativen Rahmens – Foto Mr. Bean 2) Erklärung der Methode durch Vorführen: – Schüler arbeiten jeweils zu zweit zusammen [...]